StoßwellentherapieMit künstlicher Intelligenz erzeugt
Konservative Orthopädie

Stoßwellentherapie

Heilungsimpuls bei hartnäckigen Sehnenbeschwerden

Effektive Behandlung von Sehnenansatzbeschwerden (z.B. Kalkschulter, Fersensporn) und Muskelverspannungen durch energiereiche Schallwellen, die die körpereigene Regeneration anregen.

Die extrakorporale Stoßwellentherapie nutzt gebündelte, energiereiche Schallwellen, um gezielt in tiefer liegendes Gewebe einzuwirken. Sie eignet sich besonders bei chronischen Sehnenansatzbeschwerden wie Kalkschulter, Tennisellenbogen, Fersensporn oder Achillessehnenreizungen sowie bei hartnäckigen Muskelverspannungen.

Die Wirkung entsteht über mehrere Mechanismen zugleich: Durchblutung und Lymphdrainage im Gewebe verbessern sich, körpereigene Reparaturprozesse werden angeregt, kalkhaltige Ablagerungen bei Tendinosen können abgebaut und Schmerzmediatoren reduziert werden.

Die Behandlung erfolgt ambulant in unserer Praxis. Pro Sitzung setzen wir etwa 1.000 bis 2.000 Impulse; die reine Anwendung dauert 5 bis 15 Minuten. Meist sind ein bis drei Sitzungen im Abstand von zwei bis vier Wochen sinnvoll – das genaue Schema stimmen wir nach der Untersuchung individuell mit Ihnen ab.

Für wen ist die Behandlung geeignet?

  • Kalkschulter (kalzifizierende Tendinitis)
  • Plantarfasziitis mit und ohne Fersensporn
  • Tennis- und Golferellenbogen (Epicondylopathie)
  • Achillessehnentendinopathie
  • Pseudarthrosen und Stressfrakturen
  • Hartnäckige Muskelverspannungen und Triggerpunkte

Vorteile & Ergebnis

  • Anregung der körpereigenen Regeneration
  • Nicht-operatives, ambulantes Verfahren
  • Kurze Behandlungszeit je Sitzung
  • Gut mit anderen Therapien kombinierbar

Auf einen Blick

Behandlungsdauer
ca. 5–15 Minuten Anwendung (Termin ca. 20 Minuten)
Betäubung
keine
Sitzungen
meist 1–3, im Abstand von 2–4 Wochen
Gesellschaftsfähig
in der Regel keine
Ergebnis sichtbar
oft über mehrere Wochen
Kosten
nach GOÄ

Fachärztlich geführte Privatpraxis

Dr. med. Arik Drebes

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie · Chefarzt Endoprothetik
Zusatzbezeichnungen: Manuelle Medizin/Chirotherapie, Akupunktur, Sportmedizin

Zum Team

Methoden & Techniken

Fokussierte Stoßwelle

Punktgenaue Energieabgabe in tiefer liegende Strukturen, etwa bei Kalkdepots.

Radiale Stoßwelle

Flächigere Wirkung, besonders bei oberflächlichen Verspannungen und Muskelbeschwerden.

Ablauf der Behandlung

  1. 1

    Vorbereitung

    Ultraschall- oder Röntgendiagnostik zur exakten Lokalisation der Zielregion.

  2. 2

    Behandlung

    Der Applikator wird auf die Zielregion gesetzt; pro Sitzung folgen etwa 1.000–2.000 Impulse.

  3. 3

    Sitzungsserie

    Meist folgen ein bis drei Sitzungen im Abstand von zwei bis vier Wochen.

  4. 4

    Verlaufskontrolle

    Wir überprüfen den Behandlungserfolg und passen das Vorgehen an.

Nachsorge

  • Kurzfristige Schonung des behandelten Areals
  • Anschließend aktives Bewegungstraining, um den Effekt zu festigen
  • Leichte Reizungen klingen meist rasch wieder ab

Kosten

  • Abrechnung nach GOÄ je Sitzung
  • Die empfohlene Sitzungszahl besprechen wir nach der Untersuchung
  • Transparente Kostenaufklärung vor Behandlungsbeginn

Risiken & Sicherheit

  • Vorübergehend können Rötung, Schwellung oder Druckempfindlichkeit auftreten.
  • Bei unspezifischen Rückenschmerzen, Verspannungen oder Hüftbeschwerden ohne klare entzündlich-degenerative Ursache prüfen wir den Nutzen im Einzelfall – hier ist die Datenlage schwächer als bei Sehnenansatzbeschwerden.
  • Die Behandlung ist nicht für jede Region geeignet – wir prüfen die Eignung vorab.
  • Schwere Nebenwirkungen sind sehr selten.

Sie haben Fragen zu dieser Behandlung? Wir beraten Sie persönlich und ehrlich.

Häufige Fragen

Fragen zu Stoßwellentherapie

Während der Behandlung kann ein Druck- oder Klopfgefühl auftreten. Die Intensität passen wir individuell an Ihre Verträglichkeit an.